Wenn kräftige Männer auf ein Kommando hören: Das Maibaum - Aufstellen


Mit viel Hauruck geht es in den Tagen rund um den 1. Mai für den Maibaum Zentimeter für Zentimeter nach oben, bis er in seiner vollen Länge in der Senkrechten steht. Schön geschmückt zeigt er sich mit den Zunftzeichen der ortsansässigen Handwerker, mit den Wappen der Gemeinde und Ortsteile...



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Maibaum-Aufstellen-Teisendorf


 


Ein Kleinod der Volksfrömmigkeit - das Heilige Grab in Kleinrückstetten


Alle zwei Jahre an den Kartagen der ungeraden Jahre tauschen die Bauersleute der Bauernhöfe in Kleinrückstetten die „Armen Seelen" in der Nische des Altartisches mit dem Grab Jesu aus...



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Kleinrückstetten-Heiliges-Grab


 


Am 16. Februar 1967 brennt die Stoißer Alm vollkommen nieder


Der wohl schwärzeste Tag der Geschichte der Stoißer Alm: 16. Februar 1967 - die Alm brennt lichterloh. Drei Soldaten finden im Flammeninferno den Tod. Bei der Winterübung der Stabskompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 Bad Reichenhall wird die Alm zur Todesfalle. Sie brennt bis auf die Grundmauern nieder.



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Stoißer Alm Brand


 


Das Aperschnalzen


Das Aperschnalzen im Rupertiwinkel diesseits und jenseits von Saalach und Salzach
1939: Erstmals bayerische Gruppen beim Schnalzen dabei und die Schnalzergeißel geht nach Roßdorf-Ufering

Aus dem „Salzburger Volksblatt" vom 13. Februar 1939: Die Schnalzer aus Roßdorf-Ufering errangen Sonntag nachmittags auf den Aiglhof-Feldern den Wanderpreis. .... Acht bayerische Gästegruppe und neun salzburgische Schnalzergruppen hatten sich heuer eingefundenden...

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Aperschnalzen-Ufering


 


Die Sternsinger


In den Tagen um den 6. Januar ziehen die Sternsinger durch die Orte. Die Heiligen Drei Könige kommen, die mit ihren Segenswünschen zum Fest der Erscheinung des Herrn von Haus zu Haus ziehen und um Gaben für Notleidende bitten.

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Sternsinger


 


Die Böllerschützen


Bitterkalt weht der Wind. Die Sonne taucht an Heilig Abend schon am Nachmittag hinter den verschneiten Watzmann unter. Rauchschwaden vom Pulverdampf ziehen mit dem Echo der Schüsse durch das Tal.
Der Ursprung des Böllerschießens ist nicht genau festzulegen...

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Böllerschützen


 


Der Salzburger Christkindlmarkt


Der Salzburger Christkindlmarkt - eine Erfolgsgeschichte! Um die 1,3 Millionen Besucher erwartet Salzburg auch in diesem Jahr vom 17. November bis 26. Dezember 2016 und der Verein Salzburger Christkindlmarkt hat sich wieder viel vorgenommen, den Besuchern ein ganz besonderes Erlebnis zu bieten.

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Salzburger Christkindlsmarkt


 


Das Gradierwerk im kgl. Kurgarten von Bad Reichenhall


Vom Staub des Alltags gereinigte Luft - sie ist es, zu der unzählige Heilungs- und Erholungssuchende in den Königlichen Kurgarten von Bad Reichenhall kommen. „Vitalisierende Momente mit natürlicher AlpenSole aus der Heilquelle - Alpenstadt Bad Reichenhall: Prickelnd - vitalisierend - erholsam" - so präsentiert sich Bad Reichenhall der Öffentlichkeit

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Gradierwerk Bad Reichenhall


 


Der Schrainbach-Wasserfall am Königssee


Eine leichte Wanderung führt von der Halbinsel Hirschau mit der so berühmten Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee in rund einer halben Stunde nach hinten zum wildromantischen Schrainbach-Wasserfall, dessen Wasser sich teils senkrecht in den Königssee ergießt.
Die Wanderung führt auf sehr gut begehbarem Weg zuerst flach am See entlang, bis sie dann in ein paar Serpentinen hinaufführt zu den „wilden Wassern" des Schrainbaches.

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BGD-Schrainbachwasserfall


 


DANK und BITTE - Erntedank


Eindrucksvoll trägt die ganze Pfarrei in „festlichem Gewand" den DANK für das vergangene und und die BITTE für das nächste Jahr aus der Pfarrkirche hinaus auf die Straßen und durch die Wiesen und Felder ...
Das Buch Genesis (Altes Testament) berichtet uns vom „Dank der ersten Menschen": Der Ackerbauer Kain bringt einige Früchte seiner Felder und sein Bruder, der Hirte Abel den Erstling seiner Herde zum Opfer dar.

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BR-ERNTED-100-2016-1004-01-D-roha


 


Teisendorf - Wanderland


Herbstzeit - Wanderzeit! Mit ca 280 km laden 31 Wanderwege mit der für die Region üblichen gelben Beschilderung ein, die Marktgemeinde Teisendorf zu erkunden, die mit 86,7 qkm beinahe dieselbe Fläche aufweist wie der Chiemsee. Dem Wanderer erschließen sich zum Markt Teisendorf die Ortsteile Neukirchen, Oberteisendorf und Weildorf und dazu Ausflüge in die Nachbargemeinden, wie Anger/Höglwörth oder Anger/Steinhögl...

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Surspeicher


 


Bergbaumuseum Achthal


Wunderbar renovierte Gebäude säumen in Achthal die Straße zwischen Neukirchen und Obertei-sendorf. Sie erzählen von einer alten Industrieanlage in Bergbau und Eisengießerei und geben heute einem Museum Heimat. Das als ein Schwerpunktmuseum für den Erzbergbau in Bayern aus-gebaute Museum gliedert sich in die Erzgewinnung (im Erdgeschoss) und die Verarbeitung des Er-zes und die Lebensverhältnisse dieser Zeit (im ersten Stockwerk). Die vielen Exponate erzählen von der harten Arbeit im Bergbau und der Gießerei.

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Bergbaumuseum Achthal


 

Die Sonnwend der Salzachschiffer (Laufen - Oberndorf)


Viele Sonnwendfeuer brennen um die Sommersonnenwende im Berchtesgadener Land, dem Rupertiwinkel und dem Salzburger Land. Das große Feuer der Sonnenwende steht in einem Zusammenhang mit der Symbolik von Feuer und Sonne wie auch der Sonnenwende. Es ist ein seit dem 12. Jahrhundert erstmals, seit dem 14. Jahrhundert dann häufig belegter Brauch, der auf germanische Riten um die Sonne zurückgehen dürfte.

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Sunnawendhansl Laufen


 

„St. Leonhard ruft zum Pferdesegen"

Der Leonhardiritt in Holzhausen in der Gemeinde Teisendorf - Berchtesgadener Land / Rupertiwinkel

Der Pfingstmontag - ein großer Feiertag für das kleine Dorf Holzhausen in der Gemeinde Teisendorf. Tausende säumen die Straßen beim Leonhardiritt. Prächtig geschmückte Pferde und Festwägen ziehen dreimal am Leonhardikircherl vorbei, den vom Pfarrer gespendeten Segen für Roß und Reiter, Haus und Hof und den Viehstand zu empfangen.

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Leonhardiritt Holzhausen


 


Teisendorfer Biergeschichte Teil III

Gutes Bier zu Brauen ist eine Kunst

Gutes Bier zu brauen ist eine Kunst, ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. In früheren Zeiten fehlt es oft an guter Braugerste - der Sommer ist verregnet oder zu trocken. Oder der Hopfen liefert nicht die Qualität des erwarteten Geschmacks, das vorbereitete Malz verdirbt oder das für ein gutes Bier so wichtige Wasser ist schlecht. Nicht umsonst heißt es im Werbeslogan heute: „Mit reinem Quellwasser würzig gebraut". Hier setzt die Brauerei in Teisendorf auf gutes Quellwasser aus der Umgebung und sichert sich deshalb durch Kauf und vertragliche Vereinbarungen in den 1960er Jahren Wasser aus der „Ramsauer Quelle" und der „Stacherl Quelle".

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Wieninger Brauereigespann


 

Biergeschichte aus Teisendorf Teil II

Philipp Wieninger aus dem Bayerischen Wald erwirbt die Brauerei in Teisendorf

Fortsetzung der Biergeschichte aus Teisendorf (Biergeschichte aus Teisendorf - Tei I: Der Ochsen-Andre): Eine der Marktbrauereien kauft sich 1628 der aus Salzburghofen „Zuagroaste" Leonhard Schaidinger. Gerade in dieser Zeit kommt von Bayern her - Teisendorf gehörte damals zum Erzstift Salzburg und nicht zu Bayern - ein neues Bier, das Weißbier. Und der neue Brauer Schaidinger ist es, der die Zeichen der Zeit erkennt: Vom Hofbräuhaus Traunstein (gehörte zu Bayern) importierte damals das Erzstift Salzburg der enormen Beliebtheit wegen schon in rauen Mengen dieses Weißbier.

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Brauerei Wieninger


 

Biergeschichte aus Teisendorf Teil I

Der Ochsen-Andre

„Heid Vormittag liefer i zuerst an Meisinger sein Bier, fahr dann zun Austermayer obe, der braucht heit nix, kim dann auße zur Bahnhofswirtschaft und bring an Chef no seine Sachan in d'Villa vorbei. Zun ablon kim i grad grecht wieder vor Mittag a de Brauerei zruck".

Der Ochs-Andre stellt sich seine Liefertour zusammen für seine Wirtschaften im Markt Teisendorf. Für den heutigen Vormittag hat er sich die Wirtschaften von der Brauerei aus rechts Richtung Bahnhof vorgenommen, denn bei der Bahnhofwirtschaft pressiert es ganz besonders. Heute verladen die Bauern und Handler auf dem Bahnhof die nach München verkauften Tiere und danach wird natürlich einkehrt. Am Nachmitttag liefert da Andre dann die andere Richtung die Marktstraße entlang zuerst zur Alten Post. Die Neue Post - beim Schiller - braucht heute nichts, der Stiagnwirt braucht nur nichtalkoholisches heute - wie sonderbar - und ins Cafe Nißl und Cafe Robel geht man zum Kaffee trinken, die brauchen also auch nichts.

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Ochsen Andre

 



 

Die Sennerinnen auf der Stoißer Alm auf dem Teisenberg

Die Vier sind neugierig auf ihren Sommer auf dem Teisenberg

Sie sind Hauswirtschafterin oder studieren; sie sind jung und wollen einen Sommer lang ganz neue Wege gehen; sie freuen sich auf den Umgang mit Leuten, auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und wollen gemeinsam ab dem 1. Mai für die vielen Besucher auf der weithin bekannten und als Ausflugsziel äußerst beliebten Stoißer Alm auf dem Teisenberg da sein.

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Stoißer Alm


 

Kirchweihmarkt in Anger

„A richtiger Kirtag dauert bis zum Irtag" - Kirchweih in Anger am 4. Sonntag nach Ostern

Bis zum Jahr 1866 galt es in jedem Dorf mit Kirche die Kirchweih am Sonntag vor oder nach dem überlieferten Weihetag zu feiern und falls dieser nicht bekannt am Patrozinium. An diese Kirchweih schloss sich oft das Recht auf einen Markt an - den Kirchweih- oder Jahrmarkt, bei dem es allerlei zum Leben Notwendiges zu kaufen gab und sich beim Kirchweihtanz so manches Paar fand. Fast das ganze Jahr über gab es in der Nachbarschaft eine kräftig zu feiernde Kirchweih, die sich keiner entgehen ließ. Da man mindestens bis zum"Irtag" (Dienstag) feierte, ja mancherorts sogar bis zum „Migga" (Mittwoch), fielen viele Arbeitstage diesem überschwänglichen Brauch zum Opfer. In Jahr 1866 erging deshalb auch für Bayern der königliche Erlass, den bereits vom habsburgischen Kaiser Joseph II am 11. September 1786 für den 3. Sonntag im Oktober festgelegten Termin zu übernehmen.


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Kirchweihmarkt in Anger


 

Der Klobenstein im benachbarten Österreich - Kössen in Tirol


Bitte vormerken: Ein Ausflugsziel zum Abkühlen für einen „kommenden heißen Tag des Sommers" - die Marienwallfahrtskirche Klobenstein an der Tiroler Ache.

Der „Schmugglerweg" - Ausgangspunkt Parkplatz an der Geigelsteinbahn (Schleching - Chiemgau) führt über die Grenze ins benachbarte Österreich (Tirol) und bringt den Wanderer auf Höhe der Entenlochklamm (Tiroler Ache) an die Marienwallfahrtskirche Klobenstein. Der Name des heute als Wanderweg ausgeschilderten Weges stammt aus der Zeit, als man sich mit dem Schmuggeln von allerlei Waren über die Grenze ein Zubrot verdienen konnte und dazu diesen Weg benutzte.

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Klobenstein